Dienstag, 14. Juli 2015

1.200 kcal - kann man machen, ich aber nicht. ;-)

Bildquelle: Alexandra H./pixelio.de

3 Monate mit zuckerhaltigen Leckereien sind um - jetzt starten wieder 3 Monate zuckerbefreit. Für die neuen Leser: Ich verzichte auf weißen & braunen Zucker. Alternativen wie z. B. Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup etc. sind in Maßen erlaubt. Auch Obst & Milchprodukte esse ich weiterhin. 

Natürlich sind die o. a. Alternativen nichts anderes als Zucker, wenn auch in anderer Art. Der Fokus liegt bei mir auf jedoch auf den Verzicht von Süßigkeiten. Und Süßigkeiten, die ausschließlich z. B. mit Agavendicksaft gesüßt sind, muss ich entweder selbst herstellen oder zu relativ hohen Preisen kaufen. Somit esse ich sie in Maßen - und das mit Genuss. Außer, ich teste mal wieder neue Produkte, dann ist es nicht unbedingt immer ein Genuss. ;-)

Ca. alle 3 Monate verzichte ich für 3 Monate auf Zucker (damit meine ich weißen & braunen Zucker). Warum? Weil ich anfangs von meiner Süßigkeitensucht loskommen wollte und mittlerweile so meinen Zuckerkonsum stark einschränke. Gesundheitlich geht es mir mit und Zucker gut. Mein Gewicht ist auch gleichbleibend mit und ohne Zucker. Mental fühle ich mich allerdings wesentlich besser als vorher. Irgendwie befreiter. :-)

Dennoch hoffe ich, dass die diesmalige Challenge mich hinsichtlich meines derzeitigen Gewichts etwas unterstützt: 

Anfang des Jahres nahm ich innerhalb von 3 Monaten 7 kg zu! Einfach so. Ich habe weder meine Sport-, noch meine Ernährungs-, noch meine Lebensgewohnheiten geändert. Täglich immer ein paar Gramm mehr. Selbst mit Dinner Cancelling. Meine Hausärztin hat mich gründlich durchgecheckt: Traumwerte & top fit wie immer. Na toll. 

Übeltäter war im Nachhinein ein Medikament - von dem mir allerdings drei Ärzte bestätigt hatten, dass man bei dieser geringen Dosierung nicht zunehmen kann. Sobald ich dieses jedoch abgesetzt hatte, nahm ich nicht mehr zu. Aber auch nicht ab. Schade. Ich hatte irgendwie die naive Hoffnung, ich müsse nur das Medikament absetzen und schwupps werd ich wieder schlank. Was für ein bescheuerter Grund zuzunehmen - und dann hat es noch nicht mal geholfen, wofür es eigentlich eingesetzt wurde.

Eine Hormon- und Stoffwechselärztin erklärte mir dann, dass ich mir die Kilos wieder runterhungern müsse. Von alleine gehen sie nicht weg. Na bravo. Doch obwohl diese Aussage unbequem war, sah ich dennoch das Positive darin: Ich wusste woran ich war und was ich dagegen tun kann. Die Ärztin sagte mir noch etwas Unschönes: "Sie sind jetzt in diesem gewissen Alter, in dem Sie die Weichen für ihr Alter stellen. Wie wollen Sie dann aussehen? Und dazu noch Ihre genetische Veranlagung. Zum Abnehmen sollten sie nicht über 1.200 kcal täglich kommen. Wenn Sie ihr altes Gewicht erreicht haben, dann so um die 1.500 kcal. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, essen zu können was Sie wollen, ohne zuzunehmen." Toll, sowas hört doch jeder gern.

Das war vor ca. 4 Wochen und ich hatte hin- und herüberlegt, mich mit Kalorien beschäftigt und angefangen, schon mal probeweise mein Essen abzuwiegen. Nach der Grübelphase kam mein Plan: Ich nehme ab, aber so, wie ich das will! Denn Kalorienzählen und Essen abwiegen ist nix für mich. Ich will mein Leben genießen und nicht verzichten. Und beim täglichen jonglieren von 1.200 kcal würde meine Lebensfreude sicherlich etwas drunter leiden.

Die letzten Tage habe ich es mir noch mal "gut gehen" lassen und ab morgen fällt dann neben dem Zucker auch noch das Ciabatta beim Italiener weg. Ich habe früher schon mal mit Glyx 10 kg abgenommen und das gehalten, obwohl ich mich nicht konsequent danach Fahrplan ernährt habe. Das werde ich jetzt wieder machen, denn was schnell auf der Hüfte ist, ist auch schnell wieder runter. So mein Mantra. ;-)

Da mein Stoffwechsel ganz offensichtlich in den 3 Monaten nicht "gut druff" war, gehe ich jetzt mal ganz optimistisch davon aus, dass ich durch das Weglassen von Zucker & das Reduzieren von leeren Kohlenhydraten wieder auf mein altes Gewicht komme. Dazu mache ich weiterhin regelmäßig Sport und positives Denken schadet sicher auch nicht. :-)

7 kg in 3 Monaten - eure Zeiten sind gezählt. Ab morgen sage ich euch den Kampf an und schwuppdiwupp verschwindet ihr wieder in die ewigen Kilogründe. Tschakka!

Kommentare:

  1. Ich drücke Dir ganz feste die Daumen. Denke auch, dass mit dem Zählen etc. ist einfach nichts für Dich. Dann hättest Du das Gewicht, das Du möchtest, bist aber auch nicht glücklich - das kann es ja nicht sein!!! Tschakka weg mit den bösen Kilos ohne immer ne Waage für das Essen dabei zu haben ;-)

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