Samstag, 25. März 2017

Schlemmerwochen adé

Bildquelle: Tim Reckmann/pixelio.de


Eigentlich hätte ich Anfang Januar gefastet.
Eigentlich hätte ich mich danach für drei Monate ohne Zucker ernährt.
Eigentlich hätte ich jetzt keine 10 Kilos zu viel auf den Rippen.

Was’n da los???

Tja, manchmal kommt es leider schneller ganz anders, als man denkt. Aufgrund einer Erkrankung war das Thema Ernährung & Sport in den letzten 6 Monaten kein primäres Thema mehr. Auch kein sekundäres. Eigentlich gar kein Thema. Ich habe die letzten Monate gegessen, worauf ich Lust hatte. Und ich hatte viel Lust. Denn durch hohe Kortisonmengen hatte ich ständig Appetit. In dieser Zeit war es mir einfach nicht möglich, mich gesund und ausgewogen zu ernähren. Zudem konnte ich keinen Sport mehr machen; nur ausgedehnte Spaziergänge waren noch möglich. 

Falsche Ernährung + kein Sport = keine gute Kombi. Stolze 10 kg habe ich in 5 Monaten zugenommen. Und als wenn das nicht schon genug wäre, sind mein Hormonhaushalt und mein Stoffwechsel ordentlich durcheinander geraten und somit nicht mehr im Gleichgewicht. Das macht das Abnehmen nicht leichter. Puh.

Nun bin ich aber wieder auf dem Weg der Besserung und in einer Woche hat la dolce Vita ein Ende; dann heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit! Zudem möchte ich auch Produkte aus Weizen meiden.

Meine Challenge stelle ich mir wie folgt vor:

Ernährung
  • Kein raffinierter weißer & brauner Zucker; also überwiegend Verzicht auf Süßigkeiten. Zuckerarten zum Süßen wie Honig, Ahornsirup, Kokosblütenzucker, Datteln & Trockenfrüchte sind in Maßen erlaubt. 
  • Außerdem möchte ich versuchen auf Weizen zu verzichten und stattdessen Dinkel, Kamut, Buchweizen etc. verwenden. Meine Eiweiß-Brötchen backe ich ja eh selbst; es geht mir also hauptsächlich um das belegte Brötchen mal eben vom Bäcker. Ach ja, an Glyx orientiere ich mich auch wieder.
  • Das Ganze dreimal täglich ohne Zwischenmahlzeiten, wenn möglich. 

Nach 6 Monaten Schlemmerei, kein Zuckerschlecken. ;)


Sport

  • 2x pro Woche Rehasport 
  • 1x pro Woche Ballett (vor der Erkrankung war ich 2 – 3x pro Woche beim Training; aber das geht zzt. noch nicht)
  • je nach Lust, Zeit, Laune – und vor allem Energie: laufen, radfahren & schwimmen

Laut Körperanalyse ist meine Muskulatur fast schon wieder im Normbereich und in der Reha habe ich bereits vier Wochen lang täglich unterschiedliche Sportkurse absolviert. Das ist somit nicht die allerschlechteste Ausgangslage. Tschakka!


Also, noch 7 Tage schlemmen, dann heißt es wieder: 3 Monate zuckerbefreit! :)




Mittwoch, 16. März 2016

Backe, backe Kuchen...die Amber hat gerufen...



Zum Geburtstag habe ich ein Buch geschenkt bekommen. Klingt jetzt unspektakulär. Ist es aber ganz und gar nicht, wie der Titel schon verrät: "Natürlich Backen mit Amber Rose: Süßes für alle Sinne".

Statt Weißmehl werden alte Mehlsorten wie z. B. Buchweizen- oder Dinkelmehl verwendet. Gesüßt wird mit Honig, Früchten & Co. anstatt mit raffiniertem Zucker. Allerdings enthalten manche Rezepte Rohrohrzucker. Wer - wie ich - auch auf diesen verzichtet, muss dann auf ein alternatives Süßungsmittel nach Wahl zurückgreifen. 

Das Buch ist sehr schön aufbereitet. Besonders gut gefallen mir die Bilder, welche sehr natürlich belassen sind, also ohne tausend ChiChi-Filter. Die Rezepte sind verständlich und die Zutaten - bis auf zwei - überall erhältlich (woher bekommt man Kardamonkapseln und Orangenblütenwasser???). ;-) Alle paar Seiten gibt es wissensreiche Anmerkungen bezüglich bestimmter Produkte, wie z. B. zu alten Obstsorten oder Honig.

Die Rezepte klingen köstlich ungewöhnlich: Lavendelkuchen mit Zitrone, Rosenwasser-Erdbeer-Torte, Renekloden-Clafoutis, Schoko-Rote-Bete-Kuchen ohne Mehl... Da bekommt man doch direkt Lust, was Neues auszuprobieren. Was ich auch getan habe.

Ich habe mich für den Limettenkuchen mit Orangenblüten und Pistazien entschieden. Gesüßt wurde dieser mit Honig & Orangen. Nach dem Backen wurde der Kuchen mehrfach oben eingestochen und mit einer Honig-Orangen-Mischung übergossen. Nur auf das Topping mit Orangenblüten habe ich jedoch verzichtet (woher bekommt man Orangenblüten???). Beim Genießen war der Kuchen noch etwas warm und seeehr köstlich & saftig. Zur Nachahmung absolut empfohlen!

Samstag, 27. Februar 2016

Brasilianische {zuckerbefreite} Brigadeiros


Ich war noch nie in Brasilien. Und echte Brigadeiros kenne ich auch nicht. Dennoch war Facebook diese Woche der Meinung, mir diese unbedingt bildreich mal vorschlagen zu müssen. Und es hat funktioniert: sie haben mein Interesse geweckt! Denn diese schokoladige Süßigkeit, die auf keinen brasilianischen Kindergeburtstag fehlen darf, besteht nur aus folgenden drei Zutaten: Kondensmilch, Kakao & Butter. Und Schokostreuse (aber das Topping zählt bei den Brasilianern wohl nicht als Zutat).

Das muss doch auch zuckerfrei gehen! Gut, die gezuckerte Kondensmilch fällt dann schon mal weg. Und wie ich - nach dem Zutatenkauf - gelesen habe, muss es aufgrund der Konsistenz unbedingt die gezuckerte Variante sein. Hm, wat nu? Ich hab's! Einfach normale Kondensmilch andicken! Hat funktioniert. Und wie bekomme ich das Ganze süß? Mit Datteln! Meine Version besteht zwar nun aus mehr als 3 Zutaten, ist aber dennoch ganz easy peasy in der Zubereitung.

Hier nun mein Rezept für {zuckerbefreite} Brigadeiros:

Zutaten:

1 Dose Kondensmilch (ungezuckert)
2 EL Kakao (ungezuckert)
1 EL Butter (zzgl. Butter zum einfetten)
15 Datteln (ich verwende ausschließlich Bio-Datteln)
2 EL gemahlene Vanille
nach Belieben: gehackte Nüsse, gemahlene Mandeln, Kokosraspel, Kakaopulver...

Zubereitung:

1. Auflaufform o. Ä. mit Butter einfetten
2. Datteln zerkleinern (ich habe einen Zerkleinerer, ansonsten so mini wie möglich schnippeln)
3. Butter im Topf erhitzen
4. Kakao, Kondensmilch, Datteln & gemahlene Vanille einrühren
5. 2 TL Johannisbrotkernmehl (alternativ Guarkernmehl oder einfach Mondamin) hinzufügen
6. Ständig weiterrühren, damit nichts anbrennt!
7. Sobald die Konsistenz schön dickflüssig ist und an Pudding erinnert, in die gefettete Auflaufform geben und komplett abkühlen lassen
8. Nach dem Abkühlen kleine Kugeln formen und diese im Topping nach Wahl wälzen (ich habe gehackte Nüsse verwendet)
9. Mind. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen und immer gekühlt genießen, damit sie nicht ihre Form verlieren

Sie schmecken wirklich fantastisch & erinnern an Schokoladenpudding mit Nüssen! Die Konsistenz ist ebenfalls leicht puddingartig, also nicht so fest wie z. B. diese Pralinen. Guten Appetit!

Montag, 4. Januar 2016

Happy New Year Fasting!


Wie bitte?! Seit meinem letzten Post sind tatsächlich schon über 5 Monate vergangen??? Au weia! Dann muss ich die Liste mit meinen guten Vorsätzen für 2016 wohl noch um einen weiteren Punkt ergänzen: regelmäßige Posts auf zuckerbefreit. Wobei, ich habe ja eigentlich gar keine Vorsätze. Eher Vorhaben.

So auch dieses: 3 Monate zuckerbefreit ab heute! Und als Auftakt zusätzlich noch Neujahrsfasten. Ich glaube ja an einen natürlichen Push zum Jahresanfang, wäre doch schade, diesen ungenutzt zu lassen.

Wie auch die Male zuvor, werde ich wieder Sportfasten (hier mein letzter Fastenplan). Das bedeutet, dass ich ausschließlich Säfte, Brühe & Tee trinken werden sowie jeden Abend Sport mache. Heute bin ich schon mal mit dem Entlastungstag gestartet: zum Frühstück Obst, mittags Suppe und abends Fisch mit Spinat. Sporteinheit: Krafttraining.

Zum ersten Mal habe ich im September 2014 gefastet - für insgesamt 8 Tage (Entlastungs- und Aufbautage rechne ich immer mit). Zuletzt im Januar 2015 für insgesamt 10 Tage. Nun versuche ich 12 Tage. Und wenn ich merke, ich fühle mich nicht mehr gut, dann werden's halt nur 10 Tage. Oder 8. So wie's passt. Fasten soll mir gut tun, mich resetten. Quälen will ich mich nicht.

Nach den Tagen der Völlerei & des Faulenzens, habe ich mich schon richtig aufs Fasten gefreut. Zwar fallen die 3 Weihnachtstage für mich immer relativ glimpflich aus (Lachs, Kartoffeln, Gemüse, veganer Nachtisch), aber das Drumherum... Weihnachtsmarktbesuche, Weihnachtsfeier, überall griffbereite Weihnachtsleckereien, da konnte  - und wollte - ich nicht widerstehen. Dazu noch weniger Sport als gewohnt und dafür mehr Serien - schwupps, fühlte ich mich selbst schon wie ein armes Masthähnchen.

Ansonsten hoffe ich, dass ihr alle gut ins neue Jahr gerutscht seit & wünsche euch viel Erfolg bei euren Vorhaben in 2016!

Montag, 27. Juli 2015

Erdbeermassaker auf Teigfetzen. Oder vom Kaiserschmarrn, der ne Waffel werden sollte...


Nein, es handelt sich weder um Spaghetti Bolognese, noch um Innereien auf Hautlappen: Denn was auf dem Bild zu sehen ist, schmeckt wunderbar süß, nicht herzhaft. ;-)

Leider war es mir bildlich nicht möglich wiederzugeben, wie es tatsächlich aussah. Entweder sahen die Erdbeeren nach Tomatenketchup oder nach Blutgrütze aus. Note to myself: Unbedingt einen Fotokurs beim "Food-Fotografen" machen.

Mein ursprünglicher Plan, glykliche Waffeln zu backen, ist missglückt. Jedenfalls optisch. Aber auch das ist Betrachtungsweise. Aufgrund des fehlenden Glutens, also dem Weizenkleber, ging mein Waffelteig eine allzu innige Beziehung mit dem Waffeleisen ein - sie waren nicht voneinander loszubekommen. 

Plan B waren dann Pfannkuchen. Aber auch das endete in einem Wendemassaker. Wobei mir dabei die Idee von Kaiserschmarrn in den Sinn kam. Flexibles Kochen nennt man das wohl. Zum Kaiserschmarrn gab's warmen Erdbeerkompott - yummy!

Am Ende war ich doch sehr happy mit meinem (Miss)Geschick an der Pfanne und werde das auf jeden Fall wieder machen. Aber ohne Umwege über das Waffeleisen.

Der Teig ist Low Carb/Glyx/Paleo/glutenfrei und natürlich zuckerfrei. Jedenfalls ohne weißen Zucker. Geschmacklich schmeckt der Kaiserschmarrn nussig und leicht süßlich. Trotz Kokosmehl und Kokosöl ist der Kokosgeschmack nicht dominant. 

Immer öfter wird in den Medien auf Agavendicksaft geschimpft. So wie auch auf zugesetzte künstliche Fruktose. Und auf weißen Zucker. Sogar auf Stevia gehen sie jetzt los. Über Honig hab ich auch schon Böses gehört. Meine Meinung: Ich bin gesund und weiß, was mir gut tut. Daran orientiere ich mich. Und an mein Motto: Die Menge macht das Gift. Außerdem gibt es zu jeder Studie eine Gegenstudie... ;-)

Wer ebenfalls Lust auf "Erdbeermassaker auf Teigfetzen" hat, hier das Rezept:

Zutaten:

Teig:
100 g Mandelmehl
3 EL Kokosmehl
3 Eier
3 EL Kokosöl
3 EL Agavendicksaft
3 TL Weinsteinpulver
1 Prise Salz
Milch

Kompott:
250 g frische Erdbeeren
Agavendicksaft
--> Wer's pikant mag: einfach mal ne Prise Chili oder Pfeffer zu den Erdbeeren geben. Das schmeckt herrlich prickelnd und passt ideal zum sanften Kaiserschmarrn.

Zubereitung:
Das Kokosöl erwärmen und separat die Eier aufschlagen. Anschließend alle Teigzutaten miteinander verrühren und so viel Milch hinzugeben, dass ein cremiger Teig entsteht. Der Teig hat keine Pfannkuchen-Konsistenz, sondern ähnelt eher einem cremigen Brei. Nun sollte der Teig erstmal 30 Minuten ruhen.

Während der Teigruhephase die Erdbeeren waschen, entgrünen und vierteln. Diese dann zusammen mit etwas Agavendicksaft aufkochen und anschließend reduzieren lassen (Herdstufe runterstellen). Je nach Geschmack mit Agavendicksaft verfeinern. Mir persönlich reichen 3 kleine Spritzer. 
--> Sollte der Kompott zu flüssig sein, einfach etwas Speisestärke einsieben. Das Rezept ist ja Low Carb und nicht No Carb. ;-)

Nun den Teig mit einem Bad in der heißen und eingeölten Pfanne aufwecken. Wenn die eine Seite braun ist, dann wenden. Geht natürlich nicht wie bei einem Pfannkuchen. Einfach hin- und herwenden, bis kein flüssiger Teig mehr vorhanden ist.

Die o. a. Mengenangaben reichen für 2 - 3 Personen. Selbst wenn die Menge nicht so viel aussieht: Sie macht pappsatt.

Guten Appetit!

Dienstag, 14. Juli 2015

1.200 kcal - kann man machen, ich aber nicht. ;-)

Bildquelle: Alexandra H./pixelio.de

3 Monate mit zuckerhaltigen Leckereien sind um - jetzt starten wieder 3 Monate zuckerbefreit. Für die neuen Leser: Ich verzichte auf weißen & braunen Zucker. Alternativen wie z. B. Honig, Agavendicksaft, Ahornsirup etc. sind in Maßen erlaubt. Auch Obst & Milchprodukte esse ich weiterhin. 

Natürlich sind die o. a. Alternativen nichts anderes als Zucker, wenn auch in anderer Art. Der Fokus liegt bei mir auf jedoch auf den Verzicht von Süßigkeiten. Und Süßigkeiten, die ausschließlich z. B. mit Agavendicksaft gesüßt sind, muss ich entweder selbst herstellen oder zu relativ hohen Preisen kaufen. Somit esse ich sie in Maßen - und das mit Genuss. Außer, ich teste mal wieder neue Produkte, dann ist es nicht unbedingt immer ein Genuss. ;-)

Ca. alle 3 Monate verzichte ich für 3 Monate auf Zucker (damit meine ich weißen & braunen Zucker). Warum? Weil ich anfangs von meiner Süßigkeitensucht loskommen wollte und mittlerweile so meinen Zuckerkonsum stark einschränke. Gesundheitlich geht es mir mit und Zucker gut. Mein Gewicht ist auch gleichbleibend mit und ohne Zucker. Mental fühle ich mich allerdings wesentlich besser als vorher. Irgendwie befreiter. :-)

Dennoch hoffe ich, dass die diesmalige Challenge mich hinsichtlich meines derzeitigen Gewichts etwas unterstützt: 

Anfang des Jahres nahm ich innerhalb von 3 Monaten 7 kg zu! Einfach so. Ich habe weder meine Sport-, noch meine Ernährungs-, noch meine Lebensgewohnheiten geändert. Täglich immer ein paar Gramm mehr. Selbst mit Dinner Cancelling. Meine Hausärztin hat mich gründlich durchgecheckt: Traumwerte & top fit wie immer. Na toll. 

Übeltäter war im Nachhinein ein Medikament - von dem mir allerdings drei Ärzte bestätigt hatten, dass man bei dieser geringen Dosierung nicht zunehmen kann. Sobald ich dieses jedoch abgesetzt hatte, nahm ich nicht mehr zu. Aber auch nicht ab. Schade. Ich hatte irgendwie die naive Hoffnung, ich müsse nur das Medikament absetzen und schwupps werd ich wieder schlank. Was für ein bescheuerter Grund zuzunehmen - und dann hat es noch nicht mal geholfen, wofür es eigentlich eingesetzt wurde.

Eine Hormon- und Stoffwechselärztin erklärte mir dann, dass ich mir die Kilos wieder runterhungern müsse. Von alleine gehen sie nicht weg. Na bravo. Doch obwohl diese Aussage unbequem war, sah ich dennoch das Positive darin: Ich wusste woran ich war und was ich dagegen tun kann. Die Ärztin sagte mir noch etwas Unschönes: "Sie sind jetzt in diesem gewissen Alter, in dem Sie die Weichen für ihr Alter stellen. Wie wollen Sie dann aussehen? Und dazu noch Ihre genetische Veranlagung. Zum Abnehmen sollten sie nicht über 1.200 kcal täglich kommen. Wenn Sie ihr altes Gewicht erreicht haben, dann so um die 1.500 kcal. Verabschieden Sie sich von dem Gedanken, essen zu können was Sie wollen, ohne zuzunehmen." Toll, sowas hört doch jeder gern.

Das war vor ca. 4 Wochen und ich hatte hin- und herüberlegt, mich mit Kalorien beschäftigt und angefangen, schon mal probeweise mein Essen abzuwiegen. Nach der Grübelphase kam mein Plan: Ich nehme ab, aber so, wie ich das will! Denn Kalorienzählen und Essen abwiegen ist nix für mich. Ich will mein Leben genießen und nicht verzichten. Und beim täglichen jonglieren von 1.200 kcal würde meine Lebensfreude sicherlich etwas drunter leiden.

Die letzten Tage habe ich es mir noch mal "gut gehen" lassen und ab morgen fällt dann neben dem Zucker auch noch das Ciabatta beim Italiener weg. Ich habe früher schon mal mit Glyx 10 kg abgenommen und das gehalten, obwohl ich mich nicht konsequent danach Fahrplan ernährt habe. Das werde ich jetzt wieder machen, denn was schnell auf der Hüfte ist, ist auch schnell wieder runter. So mein Mantra. ;-)

Da mein Stoffwechsel ganz offensichtlich in den 3 Monaten nicht "gut druff" war, gehe ich jetzt mal ganz optimistisch davon aus, dass ich durch das Weglassen von Zucker & das Reduzieren von leeren Kohlenhydraten wieder auf mein altes Gewicht komme. Dazu mache ich weiterhin regelmäßig Sport und positives Denken schadet sicher auch nicht. :-)

7 kg in 3 Monaten - eure Zeiten sind gezählt. Ab morgen sage ich euch den Kampf an und schwuppdiwupp verschwindet ihr wieder in die ewigen Kilogründe. Tschakka!

Mittwoch, 13. Mai 2015

Endlich Erdbeeren! Erdbeer-Quark-Kuchen mit Agavendicksaft.


Erdbeeren sind mein absolutes Lieblingsobst! Jedes Jahr freue ich mich auf den Erdbeerstand am Hamburger Mühlenkamp. Frische, süße, deutsche Erdbeeren...einfach köstlich. Versteht sich von selbst, dass ich eine Sammelkarte besitze. Beim 10. Kauf gibt's eine Erdbeer-Schale gratis. Hurra! :-)

150 g Erdbeeren beinhalten:
  • Vitamin K (29 %)
  • Folsäure (24 %)
  • Vitamin C (93 %) --> mehr als 1 Zitrone oder Orange!
  • Kalium (11 %)
  • Eisen (10 %)
Zudem haben sie nur 32 kcal/100 g, wirken krebsvorbeugend und machen weiße Zähne. Also ein absolutes Power-Obst.

Normalerweise genieße ich dann die Erdbeeren pur oder mit etwas griechischem Joghurt.

Gestern Abend war ich allerdings in Backlaune und habe einen Erdbeer-Quarkkuchen gemacht. Optisch ist der Erdbeerkuchen auf jeden Fall schon mal ein Hingucker - und geschmacklich erst! Mhhh, ein Erdbeer-Traum... Der Kuchen schmeckt sommerlich frisch nach Zitronen und - Überraschung - Erdbeeren. Er ist wirklich nicht aufwändig, benötigt allerdings etwas (Kühl-)Zeit.

Hier das Rezept:

Zutaten:

250 g zuckerfreie Kekse (z. B. von Mogli, mit Agavendicksaft gesüßt)
60 g weiche Butter
4 Eier
250 g Quark
50 g Maisstärke
175 g Agavendicksaft
1 Zitrone (Zitronenabrieb- und -saft werden benötigt)
80 ml Wasser
1 Schale Erdbeeren
10 g Geliermittel (z. B. von Konfitura, alternativ 1 Gelatineblatt)

Zubereitung:

1. Ofen auf 180 Grad vorheizen. Kuchenform mit Backpapier auslegen.

2. Kekse im Gefrierbeutel zermalmen, mit der Butter zerkneten, Keksteig in Kuchenform auslegen, kalt stellen

3. Eier trennen. Eigelb mit 75 g Agavendicksaft vermengen, Quark und Zitronensaft hinzugeben, Maisstärke nach und nach einrieseln, alles gut verrühren

4. Eiweiß steif schlagen und vorsichtig unter den Teig heben

5. Teig in Kuchenform geben und ca. 50 Min. backen

6. Erdbeeren waschen und Strunk entfernen, Wasser mit den restlichen 100 g Agavendicksaft aufkochen, 200 g Erdbeeren und Zitronenabrieb hinzugeben und alles pürieren

7. Abgekühlten Kuchen horizontal halbieren, obere Kuchenhälfte abnehmen, Erdbeersoße auf untere Hälfte geben, obere Kuchenhälfte wieder darauf geben

8. Restliche Erdbeersoße mit Geliermittel aufkochen und abkühlen lassen

9. Restliche Erdbeeren halbieren, auf Kuchen verteilen und mit restlicher Erdbeersoße begießen

10. Erdbeerkuchen mind. 2 Stunden kalt stellen

Viel Spaß beim Nachbacken! :-)